Platte der Woche (10)

Pinô

Otto A Totland: Pinô [Sonic Pieces]

Ich weiß nicht, ob das Geräusch der Tasten und Pedalen, das Nils Frahm im Studio mit aufgenommen hat, die Klavierstücke bewegender und intimer erscheinen lässt, wie ich hier und da lese, oder ob so etwas einfach nur neumodischer Schnickschnack ist. Mein klassikaffiner Nachbar entschiede sich wahrscheinlich für letzteres und dürfte den Piano-Vortrag wohl als „suspektweich“ abwatschen, wenn er ihn zu hören bekommt. Da ich von klassischer Musik deutlich weniger Ahnung habe, halte ich Totlands Debutalbum ganz naiv für eine sehr schöne und atmosphärisch dichte Sammlung introspektiver (tolles Wort) Klavierstücke, die ich – und das könnte fast der Stunt der Woche werden – nicht nur in Herbst und Winter hören werde.

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