Platte der Woche (9)

TayiBebba

Clap! Clap! Tayi Bebba [Black Acre]

Nach der Tambacounda EP, die bereits aufhorchen ließ (1€ ins Phrasenschwein), liefert Cristiano Crisci nun das Debutalbum seines Alter Ego Clap! Clap! ab. Tayi Bebba erzählt die Geschichte einer fiktiven Insel und ihrer Bewohner, wobei die Titel 17 Episoden einer Narrative bilden, die mit dem Geburtsmythos des ersten Tracks „The Holy Cave“ beginnt. Ihr weiterer Verlauf  lässt sich anhand der 16 folgenden Stücke sowie einer Mischform aus Fließschema und Höhlenzeichnung, die als Poster beiliegt, verfolgen. Letzteres klingt vielleicht nicht besonders aufregend, sieht aber gut aus, wie im Übrigen das gesamte Artwork von Kae ziemlich schick geworden ist.

In der Musik selbst finden sich alle möglichen Spuren zeitgenössicher Bassmusik, die Crisci auseinander nimmt und mit „tropischen“ Instrumenten und Gesängen kombiniert in neue, polyrhythmische Formen gießt. Weil andere Tayi Bebba sicherlich wesentlich besser beschreiben können als ich und ich noch raus in die Sonne möchte, werfe ich schnell nochmal Geld ins Phrasenschwein und schreibe: Die Musik sagt doch sowieso mehr als 1000 Worte, also hören Sie doch einfach selbst, liebes Publikum.

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